Mess-Ergebnis verstehen

Die Stoffwechselanalyse mit dem PhysiCal® erfasst Werte wie Sauerstoffverwertung, Kohlenstoffdioxidabgabe, Atemminutenvolumen, respiratorischen Quotienten und Atemfrequenz. 

Aus ihrem Zusammenspiel ergibt sich die aktuelle Stoffwechseltätigkeit. Das Verfahren ist wissenschaftlich anerkannt und dient als Grundlage für die Ernährungs- und Stoffwechselberatung. Eine regelmässige Kontrolle des Stoffwechselprofils ist daher sehr zu empfehlen – so lässt sich belegen, ob präventive und therapeutische Massnahmen wirken. 

Oft überrascht das Ergebnis: Nicht nur deutliches Übergewicht führt zu schlechten Werten. Auch schlanke Menschen, die nur Zucker verbrennen, zeigen im Profil klare Defizite bei der Energieverwertung.

Details zur Messung

Der Ruheenergieumsatz ist der Umsatz bei geistiger und körperlicher Ruhe. Er liegt etwa 10–15 % über dem Grundumsatz. Drei bis vier Stunden vor der Messung sollten Sie nichts essen. So beeinflusst die nahrungsinduzierte Thermogenese das Ergebnis nicht. Sie ist der Energieanteil, den der Körper für Verdauung, Aufnahme und Speicherung der Nahrung braucht. Die arbeitsinduzierte Thermogenese entsteht durch jede körperliche Aktivität.

Am 24-Stunden-Energieumsatz sind die Anteile etwa so verteilt: Ruheenergieumsatz 60–70 %, nahrungsinduzierte Thermogenese 5–10 %, arbeitsinduzierte Thermogenese 20–30 %.

Folgende Parameter liefert die Stoffwechselmessung

Verbrennungsindex (RMI): Verhältnis von eingeatmetem Sauerstoff (O2) zu ausgeatmetem Kohlenstoffdioxid (CO2). Zeigt, wie gut der Stoffwechsel auf eine Gewichtsreduktion vorbereitet ist.

Ruhestoffwechselrate (RMR %): Zeigt, wie gut der Körper Sauerstoff und Nährstoffe aufnimmt, umwandelt und Stoffwechselendprodukte abgibt. Ziel ist eine Balance – weder zu niedrige noch zu hohe Aktivität.

Ruheumsatz: Energieverbrauch in Ruhe, den der Körper täglich für seine Funktionen braucht.

Fettkalorienanteil: Der Teil des Ruheumsatzes, der aus freien Fettsäuren gewonnen wird.

Fettverbrennung: Zeigt, wie gut der Körper aus Fetten Energie (ATP) gewinnt. Je besser der Fettstoffwechsel in Ruhe arbeitet, desto leichter lässt sich das Gewicht anpassen.

Zuckerverbrennung: Anteil der Energie aus Glucose. Das passiert bei Zuckeraufnahme; dabei nimmt die Lunge weniger Sauerstoff auf. Beim Umbau entstehen Wasser und CO2, die über Sensoren gemessen werden.

Atemfrequenz: Anzahl der Atemzüge pro Minute. Erwachsene atmen 10 bis 15 Mal, Kinder bis ca. 25 Mal.

Atemzugvolumen: Luftmenge pro Atemzug, in Ruhe ca. 0,5 Liter (6–8 ml pro kg Körpergewicht). Bei mehr Leistung erhöht der Körper Atemfrequenz und Atemzugvolumen.

Sauerstoffverwertung: Der Körper nutzt nur einen Teil des eingeatmeten Sauerstoffs. Je besser die Aufnahme, desto mehr Energie (ATP) können die Zellen aus Fett erzeugen.

Respiratorische Säurelast: Aus dem CO2 der Ausatemluft lässt sich auf die Säurebelastung schließen. Eine dauerhaft hohe Säurelast erschwert die Fettverbrennung.

Atemzeitvolumen / Atemminutenvolumen: In einer Minute gemessen, in Ruhe ca. 6–10 Liter.

Stoffwechselpotenzial: Fasst Sauerstoffverwertung, Säurebelastung, Energieverwertung und Fettverbrennungsanteil in einem Bewertungssystem zusammen; neben Stoffwechselpunkten gibt es eine visuelle Beurteilung.

 

Auswertung der Stoffwechselmessung

Kurz erklärt

Nach rund 5 Minuten Messzeit erfährst Du den aktuellen Status der wichtigsten Eckdaten, die zusammen einen Gesamtwert ergeben. 

Dieser Wert zeigt Dir in einer übersichtlichen Grafik, wie Dein Stoffwechsel zur Zeit funktioniert bzw. wie gut Du den eingeatmeten Sauerstoff verwerten kannst. 

Je nach Ergebnis hast Du die Wahl, ob und wie sinnvoll eine Kurskorrektur ist, um möglichst alle Eckdaten wieder in den grünen Bereich zu bringen.

Wie gehts weiter?

Gerne präsentieren wir Dir bei Interesse Möglichkeiten, Deinen Stoffwechsel mit der richtigen Ernährung und gegebenenfalls weiteren Anpassungen der Lebenssituation nachhaltig zu verbessern, ohne auf gesunden Genuss verzichten zu müssen. 

Eveline freut sich über Deine Kontaktaufnahme.